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<pre>Als Grund für die fünfte Auswärts-Niederlage in Folge sollen vor allem taktische Gründe eine Rolle gespielt haben — in der zweiten Hälfte agierte die ohnehin defensiv ausgerichtete Eintracht noch defensiver und legte es fast ausschließlich darauf an, das Remis zu halten.  <p> Seit 5 Begegnungen in Folge sind die Augsburger nun schon gegen „Sport-Club“ in der Liga sieglos.  <p>  Haben die jüngste Bundesligapleiten gegen Hertha und Leverkusen schonungslos aufgezeigt, dass der Wechsels ihres Erfolgstrainer die Frankfurter sehr wohl getroffen hat. <p> Kovac hat es in seiner kurzen Amtszeit zwar geschafft, die Defensive zu stärken – in Darmstadt wurde nicht ein Konter zugelassen und in den vergangenen neun Pflichtspielen gab es nie mehr als ein Gegentor — aber in der Offensive klappt dagegen nur wenig. <p>  Die sich häufenden mäßigen Resultate lassen bei S04 auf einen bereits weit fortgeschrittenen Spannungsabfall schließen; nach dem glorreich verlaufenen März raffte sich das Team in den jüngsten fünf Pflichtspielen lediglich noch zu einem Erfolgserlebnis auf.  </pre>


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<pre>Deshalb sind die Rheinhessen auch am Sonntag in Augsburg gezwungen, nachzulegen. Das ist auch das Ziel der Mainzer. „Es geht in Augsburg darum, viele Dinge besser zu machen“, merkte Mainz-Coach Sandro Schwarz kritisch an.  <p> Dabei ist es nur dem schläfrigen Endspurt anzulasten, dass die Perspektive nicht sogar noch glanzvoller erscheint: Drei sieglose Auftritte im Dezember hatten verhindert, dass der Gastgeber bereits ausgangs der Winterpause mit einer Top-6-Platzierung hausieren gehen kann.  <p>  Kovac erwartet einen Gegner auf Augenhöhe: „Die Mannschaft ist der Star, jeder ordnet sich unter. Sie sind ein starkes Kollektiv, spielen nach vorne sehr variabel, haben Geschwindigkeit und gute Standardschützen.“ <p> Stattdessen bekam die vermeintliche Pflichtübung eine neuerliche Zuspitzung der Krise zu sehen: Angesichts nicht eines auf den gegnerischen Kasten abgefeuerten Torschusses, war dieses Mal selbst die zuvor meist noch ansehnliche erste Halbzeit unterirdisch schlecht. <p>  Mit taktischen Revolutionen wird zum Saison-Auftakt aber freilich trotzdem (noch) nicht zu rechnen sein: Die Fortuna bekommt es somit nach aller Voraussicht mit einem permanent pressenden und blitzschnell umschaltenden Gegner zu tun.  </pre> 


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<pre> Obwohl sich die Mannschaft von AndrÃ© Breitenreiter sogar den Luxus eines verschossenen Elfmeters gestattete, kam nach der ersten Hälfte ein starkes 1:1 herum — und erst mit dem in der 87. Minute kassierten 1:3 hatten sich die Hoffnungen auf einen Überraschungs-Coup dann endgültig erledigt.  <p> Alles deutet darauf hin, dass der HSV diese Schwächen nutzen kann. Die Kombination aus Kaltschnäuzigkeit bei Standards und Durchschlagskraft im Angriff trifft auf eine Gladbacher Defensive, die in der Vorsaison große Lücken offenbarte.  <p>  Bayer-Coach Roger Schmidt war jedenfalls happy: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Alle drei Tore waren Bilderbuchtore, fantastisch herausgespielt. Ich denke, der Sieg war am Ende auch verdient.“ <p>  Darüber hinaus dürfte aber auch die eine oder andere in Aussicht stehende Rekordmarke den Münchnern noch einmal Beine machen; so haben die Bayern etwa noch immer die Möglichkeit, die Verfolger deutlich denn je zu distanzieren. <p>  Schließlich ist es namentlich auf die jüngsten beiden Auftritte zurückzuführen, dass die Frankfurter derzeit nicht gleichfalls im obersten Tabellendrittel vorzufinden sind; hatte der Mannschaft die Welt nach den Siegen gegen Stuttgart und Köln noch zu Füßen gelegen, war es dann ein bisschen dünn, dass gegen Hamburg und Schalke nurmehr ein weiteres Pünktchen herausgesprungen ist.  </pre>


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<pre> Ein im Raum stehender Ausfall von Abwehr-Ass Martin Hinteregger, der in Berlin nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden musste, könnte noch erschwerend hinzu kommen.  <p> Die Düsseldorfer standen in der ersten Halbzeit unter Dauerbeschuss und hatten nur das Glück, dass Mario Gomez und seine Kollegen die vielen Tormöglichkeiten kläglich vergaben. Erst nach dem Seitenwechsel wurde die Fortuna aktiver und erstmals durch Ecken gefährlich.   <p> Denn offenbar knallt es hinter den Kulissen der Schwarz-Gelben gewaltig — vor allem zwischen Trainer Thomas Tuchel und Big Boss Hans-Joachim Watzke. Das wurde spätestens am vergangenen Wochenende deutlich, als Watzke öffentlich Meinungsverschiedenheiten einräumte. <p>  Das letzte direkte Duell am 2Mai 2015 konnten die Hamburger daheim mit 2:0 gewinnen und sicherten sich damit am letzten Spieltag den Relegationsplatz. In den Jahren davor wechselten sich bei den Partien im Volksparkstadion die Sieger ab. Zwei der letzten vier Auswärtsspiele konnten die Schalker für sich entscheiden (3:0 bzw. 2:1).  <p> Bayers noch stürmende Legende Stefan Kießling hat — offenbar als einziger seiner Mannschaft — den Ernst der Lage erkannt:  </pre>


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<pre> Immerhin: Am Selbstvertrauen mangelt es nach den jüngsten Punktgewinnen weder bei der einen Mannschaft noch bei der anderen. Besonders in Darmstadt war die Erleichterung nach dem Remis in Hoffenheim groß.  <p> Trainerlegende Ottmar hitzfeld rechnet nicht mit einem Verbleib Guardiolas bei den Bayern.  <p>  Machten sich die Schwaben mit dem jüngsten 2:0 gegen Hoffenheim zunächst „nur“ um anhaltend spannende Verhältnisse im Kampf um die Startplätze zur Champions League verdient, will sich der VfB mit ein wenig Verspätung nunmehr auch selbst für das erfolgreich bestrittene Derby belohnen. <p>  Punkteteilungen haben zwischen Frankfurt und Leverkusen generell Seltenheitswert — seit der Saison 1998/1999 haben die beiden Teams nur ein Mal unentschieden gespielt! Dieses einmalige Erlebnis gab es im Dezember 2014 als sie sich in der BayArena mit einem 1:1 trennten.  <p> – Daniel Caligiuri ließ sich auch vom jüngsten Erfolg nicht den klaren Blick für die sportlichen Realitäten verstellen.  </pre>


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